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HANDSTAND LERNEN FÜR ANFÄNGER 1/2

Blogbeitrag von Jules Kühner, merino.mate und Acro Yoga Queen

Als ich mit Handstand angefangen habe war ich einfach nur fasziniert und habe jeden Tag ein paar Übungen in meinen Alltag integriert. Ich war neugierig und wollte spielerisch Neues über mich und meinen Körper lernen. Ein Ansatz der auf Nachhaltigkeit in deinem Training beruht sollte dich Schritt für Schritt an die Belastung heranführen. Beim Handstand trägst du bekanntlich dein gesamtes Köpergewicht auf deinen Händen. Schritt für Schritt solltest du demnach auch deinen Körper mit Kraft und Koordination versorgen, sodass dieser sich langsam an den Balanceakt gewöhnen kann und du nachhaltig Freude an dieser Bewegungspraxis finden kannst. Auch heute noch gehört Handstand zu meiner täglichen Praxis. Mal länger oder kürzer, aber ein Tag ohne Handstand gab es schon lange nicht mehr.

In diesem Blog Artikel versuche ich dir verschiedene Übungen zusammen zu stellen, die du ausprobieren kannst. Am besten nimmst du dir einmal etwas länger Zeit um alle Übungen durchzuspielen, sodass du deine ganz individuelle Herangehensweise findest. Wichtig dabei ist, dass es sich in deinem Körper gut anfühlt und es dir Spaß macht, denn nur dann wirst du die Lust verspüren es jeden Tag zu integrieren.

Meine Routine beinhaltet immer einfache Gelenkvorbereitungsübungen „joint rolling“ und Wirbelsäulenmobilisation „spine rolling“. Um die Körpermitte zu aktivieren benutzte ich eine sehr effektive Übung aus dem Pilates mit dem Namen „die Hundert“.

Die Motivation steckt in dir selbst. Die Faszination etwas zu lernen ist der erste Schritt, aber dem Tatendrang musst du selbst nachgehen, indem du die notwendige Praxiszeit investierst. Vielleicht hast du gerade keine Zeit regelmäßige Klassen zu besuchen oder dein Körper fühlt sich noch nicht stark genug mehr als eine Stunde am Stück zu trainieren. Meine Devise dabei ist, fange langsam und mit Einfachheit an, und steigere dich dann progressiv.

Start slow and simple!

Ich glaube daran, dass wir unglaublich viel lernen können, wenn wir jeden Tag ein bisschen Zeit mit Handstand verbringen. Nicht nur unser Körper gewöhnt sich an die Belastung, sondern darüber hinaus auch unser Geist. Manchmal kommst du bei Umkehrhaltungen mit Ängsten in Berührung und darfst in diesem Zusammenhang deine eigene innere Stärke kennen lernen und darüber hinauswachsen. Deine Trainingsleistung lässt sich durch tägliches Üben auch viel besser beobachten und verfeinern.

Was ich am Handstand liebe ist der Fokus und die Präzision, vielleicht spricht man deswegen von einer Ganzköperbeherrschung. Wenn ich nur einen Moment gedanklich woanders bin, verliere ich das Spiel mit der Balance. Handstand kann dir helfen deinen Fokus zu schärfen und in jedem Fall hilft sie dir in deinem Alltag regelmäßig die Perspektive zu wechseln.

Das wichtigste Grundprinzip ist es auf deinen Körper zu hören und dich somit auf dein natürliches Körpergefühl zu verlassen. Demnach ist es wichtig, dass wenn du in deinen Gelenken zu viel Druck verspürst, du dich um die Stärkung und Mobilisation deiner Gelenke kümmerst, denn auch das gehört zu deiner täglichen Routine. Und an manchen Tagen sind es nur diese Übungen. Deine Praxis gibt dir alle Hinweise die du brauchst, vertraue darauf. Das gilt auch für alle anderen Bereiche, die beim Handstand involviert sind. Wenn sich z.B. deine Schultern beengt fühlen, integriere Dehnübungen in diesem Bereich. Wenn du deine Kondition spürst, fange mit einfachen Kraftübungen an, die deine Ausdauer steigern, wie beispielsweise die Plank Position zu halten.

Den größten Muskel, den wir im Handstand trainieren ist allerdings das Vertrauen zu uns selbst. Erlaube dir selbst Zeit für diesen Prozess etwas Neues zu lernen und auf der Reise nach deiner ganz eignen Balance offen für die Begegnung mit dir selbst zu sein.

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